Geld ++ Zinsen ++ Anlagen

April 22, 2009

Freistellungsauträge – Organisation lohnt sich!

Filed under: festgeld,freistellungsaufträge,tagesgeld — admin @ 12:24 nachmittags
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Der Zahlungsverkehr wird in der Welt der Finanzen mit verschiedenen Abkürzungen belegt. So steht zum Beispiel B2B für „business-to-business“, den Zahlungsverkehr zwischen Unternehmen. Banken und Kreditistitute werden hier ebenfalls als Unternehmen verstanden. Es gibt daneben noch den Ausdruck B2C, business-to-consumer, der Zahlungen wie z.B. Löhne und Gehälter von Unternehmen an Endverbraucher beschreibt. Außerdem gibt es noch den eher ungebräuchlichen Begriff B2G, business-to-government, der sich häuptsächlich auf die Zahlung von Geldbeträgen durch Unternehmen an den Staat bezieht – zum Beispiel Steuern.

Einlagensicherung
Mit Einlagensicherung wird der Betrag bezeichnet, den eine Bank pro Kunde absichern muss. Im Bundesgebiet Deutschlands ist diese Summe auf 90% der Einlage, maximal jedoch 20.000 € festgelegt worden. In den angrenzenden Nachbarländern gibt es dabei teilweise abweichende Regelungen. Im Nachbarland Niederlanden z.B. besteht die gesetzliche Vorschrift, eine Sicherung der gemachten Einlagen bis zu 100.000 € sicherzustellen. Das ist z.B. bei NIBC der Fall. Es ist also jedenfalls lohnenswert, nicht nur die guten Zinsen beim Tagesgeld oder auch beim Festgeld sondern auch die Sicherheit der Einlagen im Auge zu behalten.

Festgeld, Tagesgeld und Zinsen. Um diese Themen dreht sich gerade in letzter Zeit fast alles. Die besten Angebote liegen bei bis zu 4,5%, (NIBC) und liegen bis zu 3,5% über denne der Konkurrenz. Dass sich die Kreditinstitute in der Gunst um neue Kunden dabei gegenseitig überbieten, kann letzterem nur Recht und billig sein, ist er es doch der mit seinem Tagesgeldkonto, Festgeldkonto oder sonstiger Einlage von den hohen Zinsen profitiert. Die Qual der Wahl liegt allerdings bei ihm: Lieber ein Tagesgeldkonto oder doch lieber Festgeld?

Während noch vor wenigen Jahren die Zinsen für langfristige Anlagen den kurzfristigen haushoch überlegen waren, hat sich in jüngerer Zeit das Blatt gewendet: Vor allem durch die hohe Rendite bereits ab dem ersten Euro sind die Tagesgeldkonten in erster Linie attraktiv. Bei der niederländischen NIBC z.B. wird aktuell der Spitzensatz von 4,5% gezahlt! Das Konzept dabei so simpel wie genial: Flexibilität ist oberste Prämisse!

Die Einlagen sind jeden Tag frei verfügbar verfügbar, bleiben aber dennoch hoch verzinst! Die Zinsen, die für Tagesgeld gezahlt werden, steigen dabei ständig und nehmen so an Attraktivität zu – erst recht, wenn man bedenkt, dass die Anpassung der Zinssätze bei langfristigen Anlagen früher häufig eine Dynamik beinhaltete, von der erst ab einem gewissen Anlagezeitraum profitiert werden konnte: Je länger das Geld angelegt wurde, desto höher die Verzinsung.

Wohin mit dem Geld? Diese Frage scheint irgendwie der Grundansatz eines Luxusproblems zu sein, doch stehen aktuell viele Deutsche vor dem Problem, dass sie ob der Wirren des Finanzmarktes nicht genau wissen, wo sie investieren sollen. Eine hohe Einlagensicherung sollte gegeben sein, dazu eine hohe Rendite und eine tägliche Verfügbarkeit. Kurzum: Die mittlerweile sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau. Wenn diese realiter auch schwer zu finden sein mag, so hält der Finanzmarkt jedoch Produkte bereit, die eben auf die Notwendigkeiten und Ansprüche ihrer Nutzer abgestimmt sind. Das Zauberwort heisst hier Tagesgeld und Festgeld. Wer sich zu diesem Thema auch ins deutsche Ausland wagt, der findet z.B. bei der NIBC eine höhere Einlagensicherung.

Mehr Geld, mehr Zinsen, weniger Kosten, höhere Flexibilität. Das alles bietet ein Konto bei der niederländischen NIBC, denn dort gibt es hohe Zinssätze für das Tages- und Festgeld bei voller Flexibilität und ohne Kontoführungsgebühren. Dagegen fällt die Vergütung auf dem deutschen Markt teilweise recht flau aus. Aktuelle Vergleiche bescheinigen eine Spanne von 0,75% bis 4,5% bei den Zinsen. Da lohnt sich jedenfalls der Vergleich!

Bei den derzeitigen Zinssätzen, die bei Tages- und Festgeldkonten anfallen sollte in jedem Fall der Pauschbetrag für Sparer nicht aus den Augen verloren werden, denn andernfalls greift die Abgeltungssteuer, die volle 25% zzgl. Kirchensteuer beträgt, und der satte Zinsertrag schmilzt wieder dahin.

Durch die Neugestaltung der Abgeltungssteuer entfällt seit dem 01.01.09 die Spekulationsfrist. Somit werden Zinseinkünfte, die über dem Sparer-Pauschbetrag liegen ohne Rücksicht auf die Haltedauer pauschal mit 25% zzgl. Kirchensteuer verzinst. Der große Vorteil für den Fiskus: Mit der Pauschale sind alle Pflichten abgegolten, komplizierte Steuerverfahren entfallen, da die Steuer direkt von den Banken abgeführt werden.

Das Halbeinkünfteverfahren legte bisher fest, dass Dividenden und Kursgewinne zur Hälfte zu versteuern waren. Dieses Vorgehen hat sich jetzt durch die Abgeltungssteuer geändert: Aller Erträge werden nun mit 25% pauschal und in voller Höhe versteuert. Statt also die Hälfte gemäß dem individuellen Steuersatz zu versteuern, wird nun der „Generalablass“ von 25% fällig.

Festgeld, auch Termingeld, ist ein Geldbetrag, der für eine bestimmte Frist fest angelegt wird. Verbunden mit dem Festgeld ist meist ein Girokonto sowie ein Tagesgeldkonto auf das aktuell Höchstzinsen gezahlt werden, wie z.B. vom derzeitigen Spitzenreiter im Zinsangebot: NIBC (4,5%).

Um die eigenen Kapitalerträge nicht ab dem ersten Cent versteuern zu müssen ist ein Freistellungsauftrag notwendig. Das erspart dem Sparer, der seinen Namen hiermit zu Recht verdient, viel Papierkram, zudem wird die Staatskasse nicht unbotmäßig mit Klein- und Kleinstbeträgen belastet, deren Verarbeitungsaufwand in keinem Verhältnis zum erbrachten Nutzen steht. Bei den derzeitigen Zinsen für Tagesgeld sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der Freistellungsauftrag bei dem entsprechenden Kreditinstitut gestellt wird. Der Sparer-Freibetrag kann auch aufgesplittet werden. Wer sein Tagesgeld bei einer Bank anlegt, sein Giro- oder Festgeldkonto jedoch lieber anderweitig eingerichtet hat, hat die Möglichkeit den Freibetrag auf die verschiedenen Kreditinstitute aufzuteilen. Ein Beispiel: NIBC hat sehr gute Konditionen für Tagesgeld, der Umzug des Sparbuchs sowie des Girokontos von der bisherigen Hausbank ist aber zu umständlich. Hier empfiehlt sich, genau zu schauen, welche Zinserträge bei den jeweiligen Instituten zu erwarten sind und entsprechend den Freibetrag aufzuteilen.

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